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Montag, 3. November 2014

Seminyak - Bali

Nach nur einer Nacht war bereits Umzug ins Haus des Bruders meiner Freundin Marianne angesagt, der hier Teile des Jahres verbringt und im Batik-Business mit Bekleidung unterwegs ist. Er selbst kommt morgen aus Bangkok zurück. Anhand der Adressangabe war es schwierig das richtige Haus zu finden, es gelang mir aber mit ein wenig Glück, weil ich im garten bereits Mariannes Stimme vernahm. Große Freude, sich so fern der Heimat in die Arme zu fallen. 

Villa Aora bei Marianne

Die Hitze lähmt einen schon gewaltig und führt zu einer gewissen Trägheit, die mich aber momentan überhaupt nicht stört. Der Tatendrang ist eingedämmt. So lassen wir die tage dahin plätschern, erfreuen uns des Nichtstuns und genießen die gemeinsame Zeit. Der Start des Abends gehört dem Sonnenuntergang. Den genießen wir immer in komfortable Sitzsäcke gebettet am Strand und lassen es uns gut gehen. Ich bin im Augenblick selber überrascht, dass mir dieses ganze Tourigewusel gerade nichts ausmacht. Wohl weil ich weiß, es ist nur für eine begrenzte Dauer. Wir machen hier also weiter das Gegenteil von Carpe Diem ;-)

Habe Wellenreiten versucht aber der Gaul wollte nicht ins Wasser

Heute habe ich Ballast abgeworfen. Ich habe neben der Flugausrüstung noch hammerviel Equipment mit geschleppt. Spiegelreflexkmeraausrüstung plus die neue, kleinere Sony. All das war hauptsächlich für die Action auf Java dabei und wird jetzt in dem Maße nicht mehr gebraucht. Also ab mit dem vollgestopften Flugkoffer (wie überflüssig ohne Copter!?) ab zu DHL und heim schicken.

Dummerweise muß ich dafür mit dem Moped bis zum Airport nach Denpasar fahren, da aufgrund des Inhalts ein Security-Check notwendig ist. Hier klappt aber alles ganz gut. Ab auf die Waage, viel Papierkram und viele Euros gehen über den Tisch. Ich reise jetzt um 13.61 kg und 201.- € erleichtert. 
Ist aber wohl die beste Lösung. was soll ich das Zeug jetzt noch wochenlang mit mir herum schleppen ?

Die Fracht

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