Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Thailand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Thailand werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Khao San ich komme

Nach der erneuten Nacht in Sukhumvit, diesmal übrigens im NANA CITY INN, günstiger als NANA HOTEL, aber nicht minder gut und sehr nettes Personal, bin ich ins Backpackerviertel Khao San Road umgezogen.

Klong Taxi

Transportkombination, Skytrain, latschen, Klong (Kanal) Taxiboot, Mopedtaxi, latschen. Am WILD ORCHID VILLA Guesthouse angekommen, war es fast wie heim kehren. Habe es letztes Jahr für mich entdeckt, als ich notgedrungen auch meiner Stammresidenz abziehen mußte, weil es einfach zu laut geworden war mit Livemusik vor der Tür bis spät in die Nacht. Die WILD ORCHID VILLA ist da eine sehr ruhige Nummer. Preiswerter und besser dazu.

Der fahrende Kameramann 

Zudem liegt gleich um die Ecke eine der besten Garküchen, in denen ich je gegessen habe. 15 Minuten Fußweg entfernt liegt eine schöne Brücke über den Fluß Chao Phraya. Letztes ja bin ich da herum geflogen und jetzt schwebte mir auch noch fotografisch einiges da vor. Also bei Dämmerung hin und direkt 5m neben einem Militärposten auf der Brücke das Stativ auf gebaut. Ganz selbstverständlich, das ist immer das Beste. Hatte bedenken, sie wurden mich verscheuchen wollen. Kamera "Start", Scheiße !!! Keine Speicherkarte. Die steckte vom Überspielen noch im Notebook ! Rubig bleiben, weg von der Brücke, Mopedtaxi, Guesthouse (Fahrer wartet 5 Minuten), Mopedtaxi zurück zur Brücke, Neustart. Ähhh ! Den Schweiß hätte man sich sparen können. Habe mein Programm dann doch noch abspulen können und konnte erfolgreich per pedes zum Guesthouse zurück latschen. Time for dinner. Khao San und Umgebung genießen.



Direkt auf der belebten, nennen wir es mal "Fußgängerzone", war ein Filmteam für einen Asia Streifen aktiv. Faszinierende Aufnahmetechnik. Man drehte mit Sony 7r Kamera, also kleines, untypisches Gerät. Ein Typ sollte die volle Khao San herunter laufen und der Kameramann fuhr parallel auf einem Segway Scooter neben ihm her. Heiße Nummer das. Habe mir überlegt, ob man die Einstellung nicht besser mir einer Drohne gedreht hätte ?



Nach seinem kurzen Abstecher nach Singapur habe ich Peter noch einmal in Bangkok getroffen. Von Khao San aus sind wir nachmittags mit zwei sich folgenden Mopedtaxis nach China Town gedüst. Immer wieder ein Erlebnis. Zum "Dinner" hatte ich eine alt bekannte Ecke ausgesucht. An belebter Straße und auf einfachen Plastikhockern und Tischen, kann man hier exzellentes Seafood zu günstigen Kursen bekommen. Herrlich ! Wieder war es ein kurzes Intermezzo mit Peter, denn um 21 Uhr habe ich ihn in ein Taxi nach Sukhumvit gesetzt. Sein Rückflug stand an. Es waren 2 tolle Treffen unter kuriosen Umständen. Die Bangkok-Connection ;-) Bye bye Peter...

Seafood in China Town

See you next time in BKK



Sonntag, 30. November 2014

Bangkok Sukhumvit II

Also zurück an alte Wirkungsstätten ins Nana-Viertel Sukhumvit Road. Warum steigt der Typ schon wieder dort ab ? Ich habe an dem Abend mit Peter da fotografisch nichts geschafft und hatte noch bestimmte Pläne in Bezug auf Zeitrafferfotografie und Video. Nach ausgiebigem, nachmittäglichem Schönheitsschlaf bin ich per Skytrain zum den Shoppingcentern am Siam Square gefahren. Hier ist was los. 6-8 spurige Straßen und darüber auf zwei Ebenen die Hochbahn. Ein Knotenpunkt mit viel Klimbim. Bangkok wie es leibt und lebt. Hat dann alles auch meinen Vorstellungen entsprechend geklappt. Die Nacht gehörte den Milieustudien am Nana Plaza. Es fasziniert mich immer noch und immer wieder.

Nana Plaza



Sonntag, 23. November 2014

Kulturstop Ayutthaya

Morgens habe ich dann beschlossen aus zu checken und nach Ayutthaya ca. 100 km nördlich von Bangkok zu reisen. Stand immer schon auf dem Plan und ist jetzt ein willkommener Kontrast zu Bangkok's Sukhumvit Road. Alte Königsstadt. Tempel gucken und relaxen. Zu Fuß zum Skytrain, Mopedtaxi zum Chattuchak Bus Terminal und dann im Minivan nach Ayutthaya. Ohne Probleme in 3 Std. Ein Spanier aus dem Bus hatte bereits eine Unterkunft gebucht und ich keinen Plan. Also drangehängt, Guesthouse für gut befunden und auch dort ab gestiegen. "One Love", hieß es, aber unverfänglich. Wir sind ja nicht mehr in Bangkok ;-)



Am Nachmittag mit Mietfahrrad durch die Tempelruinen gestrampelt und Standorte für Nachtaufnahmen gespottet. Immer wieder nett diese Fahrräder, die für Menschen von höchstens 150cm Größe gedacht sind. Nächtens war ich dann für Zeitgeraffel in den Ruinen unterwegs und völlig allein, abgesehen von den vielen Hunden, die dort umher liefen und mir zeitweise echt Angst gemacht haben. Im Rudel tauchen sie auf und bellen. Hatte mir ein paar Steine berwit gelegt, aber es ist glücklicherweise nichts passiert. Danach war ich eigentlich der Meinung das Thema Ayutthaya und Tempel abgefrühstückt zu haben und habe beschlossen, meinen Aufenthalt hier auf eine Übernachtung zu beschränken. Das Guesthouse, Familienbetrieb, war wirklich sehr empfehlenswert.
Ayutthaya ist wie ein kleines Chiang Mai. Kanäle umschließen den alten Stadtkern mit den Tempelruinen und durchziehen ihn. 



Bei der Rückfahrt bin ich dann wieder tourimäßig gelinkt worden. Tuk Tuk zur Minibus Station sollte 60 Bath kosten, soviel wie die Fahrt von Bangkok hierher. Nicht verhandelbar. 1 km war es dann. Hätte ich auch laufen können, aber vorher weiss man es halt nicht und das wird aus genutzt. Dann die zweite Verarsche bei den Verbrechern am Minibus Terminal. 60 Bath nach Bangkok, aber ich sollte aufgrund meines großen Gepäcks 2 Tickets kaufen. Der Sausack wußte genau, daß ich letztlich keine Wahl habe. Nach langer Diskussion, einem abregenden Gang zum Supermarkt und der Feststellung meiner Alternativlosigkeit, habe ich dann 120 Bath = 3 € bezahlt und konnte dem Typen ja zumindest noch auf Deutsch sagen, wie sehr es mich freut, so verarscht zu werden. Ist auch immer eine Genugtuung, wenn du die Leute nach leibeskräften beschimpfen kannst. Sie verstehen es ja eh nicht und ich fühle mich besser ;-)

Samstag, 22. November 2014

Kurz mal Bangkok

Alles Inselleben muß ja auch mal ein Ende haben. Vor 3 Tagen bekam ich eine Mail von Peter. "Sag mal, wie heißt denn das Hotel in Bangkok , wo wir letztes Jahr waren ?". Upps, Peter habe ich 2013 In meinem Guesthouse in Siem Reap/Kambodscha kennen gelernt. Wir hatten dan den selben Flug nach Bangkok und ich nahm ihn noch für 5 Stunden mit dorthin, damit er die Zeit bis zu seinem Heimflug noch sinnvoller als am Flughafen verbringen konnte. Wir hatten noch einen nette, gemeinsamen Abend im Nana Viertel. Jetzt kam er also sehr spontan nach Bangkok und wollte ins Nana Hotel. Also verabredet und tatsächlich dort wie geplant getroffen. Wie die Geschichte es wollte, hatten wir wieder ca. 4 Stunden zusammen, denn ich kam erst um 2e Uhr an und er flog morgens um 6 Uhr nach Singapur. Es war sehr geil unter den Rahmenbedingungen ein Wiesersehen zu arrangieren.
Die Nacht war mal lang. 4.30 Uhr Bettchen. Wobei ich kurz noch erwähne, von 3-4 Uhr morgens noch eine Thaimassage gehabt zu haben. Unfassbar, aber danach haben sie dann tatsächlich den Laden zu gemacht.

Nana Soi 4

Peter und ich im Phad Thai Laden


Morgens habe ich dann beschlossen aus zu checken und nach Ayutthaya ca. 100 km nördlich von Bangkok zu reisen. Stand immer schon auf dem Plan und ist jetzt ein willkommener Kontrast zu Bangkok's Sukhumvit Road. Alte Königsstadt. Tempel gucken und relaxen. Zu Fuß zum Skytrain, Mopedtaxi zum Chattuchak Bus Terminal und dann im Minivan nach Ayutthaya. Ohne Probleme in 3 Std. Ein Spanier aus dem Bus hatte bereits eine Unterkunft gebucht und ich keinen Plan. Also drangehängt, Guesthouse für gut befunden und auch dort ab gestiegen. "One Love", hieß es, aber unverfänglich. Wir sind ja nicht mehr in Bangkok ;-)



Am Nachmittag mit Mietfahrrad durch die Tempelruinen gestrampelt und Standorte für Nachtaufnahmen gespottet. Immer wieder nett diese Fahrräder, die für Menschen von höchstens 150cm Größe gedacht sind. Nächtens war ich dann für Zeitgeraffel in den Ruinen unterwegs und völlig allein, abgesehen von den vielen Hunden, die dort umher liefen und mir zeitweise echt Angst gemacht haben. Im Rudel tauchen sie auf und bellen. Hatte mir ein paar Steine berwit gelegt, aber es ist glücklicherweise nichts passiert. Danach war ich eigentlich der Meinung das Thema Ayutthaya und Tempel abgefrühstückt zu haben und habe beschlossen, meinen Aufenthalt hier auf eine Übernachtung zu beschränken. Das Guesthouse, Familienbetrieb, war wirklich sehr empfehlenswert.

Freitag, 21. November 2014

Haad Than Sadet

Ich habe mir ein Moped gemietet und einen Ausflug zum Haad Than Sadet und den MAI PEN RAI Bungalows gemacht. Hier war ich 2011 für ein paar Tage. Der Strand und die Unterkunft sind sehr abgelegen. Nur über eine raue Piste erreichbar und deshalb wenig frequentiert. Am Straßenausbau bastelt man offensichtlich mit schwerem Gerät, was das Ende der Ruhe von Than Sadet zur Folge haben wird. Per Auto kommst du hier nur mit Allrad hin. Solo auf dem Roller geht es so gerade eben. Tricky !

Blick auf meine Hütte

Blick von meiner Hütte



Ich beschließe am Folgetag hierher zu wechseln. Als ich am Abend im Baan Panburi von meinem Vorhaben erzähle, entscheiden sich Rachel und Rima es mir gleich zu tun und mit zu kommen. Das hat den Vorteil, sich die Kosten für den Pickup Truck teilen zu können. 10 Uhr soll`s los gehen. Thailändisch pünktlich um zwanzig nach taucht die Fahrerin mit ihrem ranzigen Toyo auf und schafft uns in einer knappen halben Stunde für pro Nase 200 Bath = 4 € zu den MAI PEN RAI BUNGALOWS an den Than Sadet Strand. Mai Pen Rai bedeutet übrigens "das macht nicht". Nichts machen tun hier auch die Angestellten. Eigentlich einziges Manko dieser Restauration. Zur Bestellungsaufnahme muß man nötigen und auch Freude neue Gäste begrüßen zu können, ist nur begrenzt zu erkennen. Gäste bedeuten Arbeit und die mag man hier nicht so. Einzig fleißig sind die "Little Burmagirls", wie ich sie nenne. Zarte Burmesinnen, die hier herum wieseln, in der Küche tätig sind und morgens den Strand fegen. Eben alles, was der Thai mittlerweile nicht mehr gerne macht. Leider sprechen die Girls nicht ein Wort Englisch, haben aber immer ein Lächeln auf dem mit Tanaka Paste eingeriebenen Gesicht, wenn sie mir ein Getränk bringen. Nice !



Genug der Beschwerde. Wahrscheinlich wäre es hier auch zu perfekt, wenn das auch noch alles vom Feinsten ist. Ich habe mir tags zuvor schon einen bestimmten Bungalow auf den Felsen ausgesucht, der auf einer windigen Ecke liegt und noch guten Blick auf den Strand bietet. Ist sogar ein "Family Bungalow", hat also vier Schlafplätze und kostet etwas mehr. Wir sprechen von einem Preis von 20 € pro Nacht für die ganze Hütte. What shall`s ? Ich fühle mich sofort wohl und lege mich erstmal in die auf der Terasse gespannte Hängematte. Urlaub ! Es sah den ganzen Tag nach Regen aus, hat sich aber nie zu einem Tropen hinreißen lassen. Nachmittag und Abend verbringe ich im Mai Pen Rai Restaurant am Strand bei Chillout Musik versuche ein paar Zeilen über das von der Geschwindigkeit und Stabilität steinzeitliche WLAN ins netz zu bringen. Wir sind halt am ADW, wer will sich da üer soetwas beschwere ? Das steht zumindest auf meiner Prioritätenliste nicht weit oben ;-)

Bewegung der Sternenhimmels in 2 Stunden


Das süße Nichtstun wird hier ganz schnell tagesfüllend. Vom Sonnenaufgang 6.15 Uhr zum Morgenschwimmen, ja ich war sogar im Wasser, zum zweiten mal nachdem mich Claudia auf Koh Samui schon einmal zum Schwimmen genötigt hatte, dann Frühstück am Strand und den Tag auf sich zu kommen lassen. Zack ist schon Mittag. Den Gedanken mit dem 10 Uhr Transfer nach Haad Rin zu fahren und sich dort mal wieder um zu sehen, hatte ich schnell verworfen. Viel zu stressig. Trubel habe ich früh genug wieder. Also weiter abhängen und allenfalls mal die Nachbarbucht Haad Thong Reng besuchen. 5 Minuten über den Hügel. Hier gibt es ein seit 2009 verlassenes Hütten Resort. Ein paar Thais haben 2 der Hütten besiedelt und der ominöse Klaus haust hier. Ich habe seine Hütte zufällig ausgemacht, denn beim Inspizieren der Häuschen war mir eine aufgefallen, die innen sehr gut in Schuß war, eine Matratze hatte und eine Kerze auf dem Boden. Klaus lebt hier angeblich seit 10 Jahren in der Gegend, kommt aus Deutschland und soll seinen Pass zerrissen haben, so erzählt man sich. Habe ihn später noch am Strand gesehen. Ein komischer, unsympathischer Vogel. Thong Reng ist immer noch das verlassene Paradies, wie ich es kannte. Kaum einer läuft hier mal die paar Meter herüber. Eigenartig aber gut so. Irgendwann ist dann auch schon Zeit für ein Mittagsschläfchen in der Hängematte vor meiner Hütte und anschließend verlangt der Magen nach Nahrungsaufnahme. Spicy Papaya Salad am Spätnachmittag oder so. Dazu einen Coconut-Milkshake und alles ohne Bares. Bezahlt wird am Ende alles zusammen mit der Unterkunft. Praktisch. 

Than Sadet



Haad Thong Reng


Es ist seit zwei Tagen sehr stürmisch. Wellen, wie ich sie in Thailand noch nicht gesehen habe. Das bringt einen Wind mit sich, der sehr angenehm ist. Warm genug ist es mit 28° Luft und 26° Wasser trotzdem. Dann sitzt du um 19 Uhr immer noch in der Strandbar, hast den Sonnenuntergang schon eine Stunde hinter dir und gefühlt ist es schon 22 Uhr. Ab 22 Uhr bin ich dann meistens der einzig verbliebene Gast und kann mich der und möchte die Stimmung am liebsten endlos genießen. Einmal habe ich bis 1 Uhr gesessen. 10 Minuten Fußweg mit Kopflampe zurück zu meiner Hütte on the Rocks, noch einmal kurz in die Hängematte und dann bei weit geöffneter Terrassentür und lautem Meeresrauschen einschlafen... Das könnte ich in dem Rhythmus eigentlich noch ne Woche durchhalten.



Moped Fahrt über die Insel von Süd nach Nord

Dienstag, 18. November 2014

Koh Phangan - Thong Noi Yai Pan

Nach einem letzten, gemeinsamen Frühstück mit Fruchtsalat und Müsli auf C&C's Veranda, ist Abschied angesagt. Von C&C und von Koh Samui. 9.30 Uhr Sammentaxi zum Fähranleger. 11 Uhr Überfahrt nach Koh Phangan. Etwas über eine Stunde dauert es, bis ich erneut nach 2011 am Pier von Thong Sala anlande. Ich muß zum komplett amderen Ende der Insel in den Nordosten und lasse mich von einem Mopedtaxi überreden ihm mein Vertrauen zu schenken. Bis skeptisch wegen des Gepäcks, aber er klemmt sich beinen Seesack rutiniert zwischen die Biene und ich muß nur den Fotorucksack aufnehmen. Die Strecke ist sehr bergig, das weiß ich und das 100ccm Motörchen quält sich ordentlich die über 10%igen Steigungen hoch. Vertrauen brauchst du dann bergab. ...in die Bremsen. Als hätte noch etwas gefehlt, beginnt es zu regnen und ich beantrage einen Stop an einer Thaiboxschule. Zufällig. Der Fahrer bekommt eine Cola spendiert und wir warten auf Wetterbesserung, die auch schnell eintritt. Weiter geht es ca. 10 Minuten bis zum nächsten Guß. Stop an einem Unterstand am Straßenrand. Ich räume mein gesamtes Gepäck aus, um an meine Windjacke und einen Poncho zu kommen. Der Fahrer soll den Poncho anziehen und ich dahinter die Windjacke. Er will aber nicht ! Er braucht nichts. Ob wir dann los könnten ? Ja, können wir. Es gießt richtig und wir fahren, ich unterm Ponch, weiter. Das Ding wirkt wie ein Bremsfallschirm. Mein Jockey fährt übrigens vorbildlich vorsichtig, nur während er noch in der linken Hand die Cola hielt und wir steil herunter fuhren, die rechte Hand nur an der Vorderbremse bei Nässe, da war mir unwohl. Metztlich hat er mich zielsicher bei den BAAN PANBURI Starhuts am Strand Had Noi Yai Pan abgesetzt. Hatte gestern hier online die angeblich letzte Hütte mit Propeller gebucht, was von der Angabe her völliger Schwachsinn war zu dieser Saisonzeit. Deshalb konnte ich sogar nach Verhandlungen eine bessere, größere AC-Hütte für fast den gleichen Preis bekommen. Die Bucht hier ist nett und ruhig. Am rechten Ende des Strandes gelegen at man einen schönen Überblick.




Supernettes Personal, nicht selbstverständlich, kümmert sich fast rührend um die wenigen Gäste. Ein ausgiebiger Spaziergang strandwärts und durchen zarten Ort zurück zeigt, hoer ist wirklich tote Buchse. Entweder sind die Locations noch geschlossen, wirken unbewirtschaftet oder sind so herunter gekommen, das man da nicht hausen will. Abends um 21.30 Uhr fällt in der Restauration meiner Unterkunft und den umliegenden der Hammer. Der Supermarkt hat angeblich bis 23 Uhr auf, wobei ich das in Zweifel ziehe.


Than Noi Yai Pan


Zum Sunset bin ich die Felsküste entlang zu einer kleinen Pagode hinauf geklettert und habe mir dort die Dauer eines Zeitraffers mit Dosenbier verkürzt. Als ich zurück war, blieb gerade noch Zeit für's Dinner und den Schnack mit ein paar Reisenden. Jamie und Steward, California und Rachel mit Tochter Rima, Tel Aviv/St. Petersburg. Alles irgendwie froh nicht allein am Tisch zu hocken.

Samstag, 15. November 2014

Koh Samui

Der Besuch der Insel Koh Samui stand grob auf meinem Plan und es stand im Raum, mich mit Freunden meines Bruders zu treffen, die zu dieser Zeit ebenfalls auf der Insel Urlaub machen würden. Dank moderner Kommunikationsmöglichkeiten konnten wir uns kurzfristig austauschen und unsere Zusammenkunft abstimmen. Claudia und Christoph haben sogar schon eine Unterkunft für mich ab gecheckt, so dass ich bei der Fahrt vom Fährhafen auf Samui nach Maenam Beach direkt eine Zieladresse angeben konnte, ohne mich noch mit Schleppern auseinander setzen zu müssen. Die Insel empfängt mich mit bedrohlichem Regen.

In Maenam hat sich der von VOX "Goodbye Deutschland" begleitete Auswanderer Matthias Bück mit seiner Bamboo-Bar niedergelassen. Ist nur 2 km von mir entfernt. Das wollte ich auf jeden Fall mal in Augenschein nehmen. Schon auf der Fahrt im Bus hierher hatte ich die Bar im Vorbeifahren entdeckt. 

Samui von der Fähre aus

Erstes Treffen mit C & C im Meanam Resort

Maenam Resort

150m vom Strand entfernt ziehe ich also ins Maenam Bay Resort, was bei dem Namen irgendwie falsche Erwartungen weckt. Es handelt sich um ein brandneues, mehrstöckiges Budget-Hotel in Knalltürkis. Bei "Resort" denkt man ja eher an eine Gartenanlage am Meer. Nun denn, der Gegenwert ist super. Für 16€ ein tolles AC-Zimmer. Kurz darauf treffe ich am frühen Abend Claudia und Christoph im genialen "Maenam Resort", was direkt am Wasser mit Blick auf die gegenüberliegende Küste Koh Phangan's liegt. Große Freude. Wir hatten uns nur vor Jahren mal auf einer Geburtstagsfeier kennen gelernt und haben sofort wieder einen tollen Draht zueinander. Asienreisende eben ;-)

Viel Gesprächsstoff um die jeweiligen Reiseverläufe. Dann ein wunderbarer, gemeinsamer Abend mit Meeresrauschen, angenehmem Wind und exzellentem BBQ-Redsnapper auf dem Strand. 

Der Maenam-Strand ist mehrer Kilometer lang und der eine Bucht weiter liegende Chaeweng Beach soll der angeblich schönste der Insel sein. Issa abba nich ! In Chaeweng kann man sehen, was das Wort Bausünde bedeutet und wie man einen Ort, der das Aushängeschild der Insel ist/war verunstalten kann. Hallygally, laute Musik in den Bars schon am Mittag und Atmosphäre gleich Null. Nach dieser Beatandsaufnahme läßt sich nicht nur sagen, Maenam um Klassen besser ist, sondern auch der Strandabschnitt des Maenam Resorts mit Abstand der am besten gepflegte und schönste ist. Kenner der Insel haben dies reihenweise bestätigt. Also alles richtig gemacht.

Der Besuch der Bamboo Bar stand ja noch aus. Man munkelte schon es wäre geschlossen. War auch so. Herr Matthias Bück war ausgebüchst und hat sich bis 26.11. Urlaub genehmigt, was er durch einen Aufsteller im offenen Lokal kund tat. So kam ich also noch einmal darum herum, ein Schnitzel in Thailand zu essen. Möglich wär's gewesen, denn direkt hinter der Bamboo Bar hat ein anderer Deutscher eine Schnitzelbude hin gestellt. Abstand 10m. Bescheuert !

Es gibt an jeder Ecke deutsche oder österreichische Läden und an jedem zweiten hängt ein Schild "zu verkaufen". Muß echt gut laufen hier. Bestätigt meinen Eindruck des Überangebots. Selbst, wenn man zu Hauptsaison die zehnfache Touristenmenge annehmen würde, könnten nich annähernd alle davon leben. Gleiches gilt für die Zahl der Unterkünfte und Massagesalons. Und es wird fleißig weiter gebaut und die Landschaft versaut. Mein Hotel ist übrigens, so munkelt man hier, die Geldwaschmaschine eines Russen der jeden Monat seine Erbpacht bar in Rubel bezahlt. Soll mir gleich sein, solange sie das Geld getrennt von meiner Wäsche waschen, die ich hier abgegeben habe. Gutes Hotel für den Kurs.

Nach 3 Tagen relaxen denke ich über ein Inselhopping nach. Auch Claudia und Christoph wechseln den Standort und ziehen ans andere Inselende in ein anderes Resort.


Freitag, 14. November 2014

Phang Nga - Koh Samui

Von der Phang Nga Bucht bewege ich mich an die andere gegenüberliegende Küste Thailands, also von der Andaman See an den Golf von Thailand, um aus die Insel Koh Samui über zu setzen. Kombiticket Bus-Fähre war leicht zu organisieren und so stehe ich nach 3 Stunden Bus bereits knapp vor Ablegen der Fähre am Hafen nahe Suratthani's. 


Der Toyo nach Manchester ;-)


Ein Thongtew, so heißen die Sammeltaxi-Pickups, Regelmarke Toyota und mindestens 25 Jahre alt in erbärmlichem Zustand, ist mit fetter Aufschrift "Manchester City" versehen, was mich zu der gewagten Annahme verleitet, man könne es für eine Direktverbindung nach Europa besteigen. Route wahrscheinlich Teile der Seidenstraße, Dauer ca. 6 Wochen ;-)




Donnerstag, 13. November 2014

Phang Nga

Nach der zweiten Nacht Patong habe ich mich im Taxi zum Busbahnhof nach Phuket Town bringen lassen und saß schon kurze Zeit später im richtigen Bus nach Phang Nga. Phang Nga ist Bezirkshauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt 90 km oberhalb von Phuket an Phang Nga Nationalpark und Bucht. Die Landschaft mit ihren berühmten, aufragenden Kalksteinformationen ist ech beeindruckend und wollte unter die Lupe genommen werden. Ein Ausflug nach Hong Island mit dem gehipten "James Bond Felsen", durfte da natürlich nicht fehlen. 1981 drehte man dort den Streifen "Der Mann mit dem goldenen Colt", alias Christopher Lee und als Bond Roger Moore. 

Hong Island - James Bond Felsen



Nachdem ich am ersten Tag mit dem Mietroller die Gegend rund um das provinzielle Phang Nga erkundet habe, buchte ich für den Folgetag einen Halbtagesausflug per Longtailboot durch die Inselwelt der Bucht. 
Viele Touristen sieht man im Ort nicht, denn och sitzte ich morgens gleich mit zwei deutschen Pärchen und einem spanischen im Boot und wir schippern mit sehr gemächlicher Geschwindigkeit durch die Mangroven, vorbei an einem auf dem Wasser liegenden Stelzendorf mit muslimischer Bevölkerung und eigener Moschee, durch eine Grotte und immer zwischen den tollen Gesteinsformationen. Das Aufkommen von Ausflugsbooten ist schon gewaltig, denn hier kannst du von allen Seiten aus hingeschippert werden. Aus ganz Phuket und von der Seite Krabi, werden Touren angeboten. Wir haben Nebensaison ! Will gar nicht wissen, wie es um Weihnachten hier gefüllt ist. Dennoch eine schöne, entspannende Geschichte mit einem James Bond Felsen, der aufgrund der Massen viel von seiner Ausstrahlung einbüßt.

  

Montag, 10. November 2014

Makassar-Jakarta-Phuket

Mein Flug von Makassar/Sulawesi nach Jakarta/Java mit Garuda Indonesia ging reibungslos von statten und auch der Anschluss Jakarta nach Phuket/Thailand hat problemlos funktioniert. Sobald man bei Ankunft das Gepäck auf dem Laufband entdeckt ist alles in Butter.

Patong - Bangla Road


Auf Phuket hatte ich ein Hotel für 2 Nächte am Patong Beach gebucht und einen Abholservice vom Airport beantragt, da die Ankunft erst um nach 20 Uhr war und ich nicht noch lange mit der suche nach Busverbindungen verbringen wollte. Taxi man war da und in 40 Minuten ging es nach Patong. Nach einer Dusche habe ich mich zu Fuß aufgemacht, die legendäre Meile "Bangla Road" in Augenschein zu nehmen. Schon auf dem Weg dorthin wird einem schnell klar, wer in Patong Ferien macht und das der Ort in allen Belangen einem Ruf gerecht wird. Jedes meiner Vorurteile wird hier mehr als bestätigt. Die Realität in Patong ist noch vielfach grauenhafter. Sextourismus ist das Stichwort. Unansehnliche Typen mittleren und höheren Alters laufen massenhaft mit unverhältnismäßig hübschen, jungen Thaigirls durch die Gegend. Außerdem reichlich Russen, die ja üblicherweise nicht gerade zu einer angenehmen Atmosphäre beitragen und ein eigener Schlag sind. Unterm Strich kann ich diesen als Selbstversuch gedachten Stop als "gesehen und nie wieder", abhaken. Das Pattaya des Südens muß Mann und Frau nicht gesehen haben.   

Montag, 3. März 2014

Beobachtet

Kürzlich bekam ich den Link zu einem Video geschickt indem ich mich so zu sagen mal selbst im Flugmodus sehen kann. Zwei Portugiesen, die sich am Strand in Thailand schwer für meine Drohne interessiert haben, filmten mich während eines Fluges. Funny !


Montag, 30. Dezember 2013

Phi Phi Islands - Das Video


Vier Wochen nach Rückkehr aus dem Paradies habe ich nun das Video vom Aufenthalt auf den thailändischen Inseln online. 

Aus den geplanten 4 Tagen Aufenthalt wurden ungewollt 6, weil am Abreisetag Sturm aufgekommen war und der Fährbtrieb eingestellt wurde. Die fotografischen Ergebnisse stammen fast ausschließlich 
von nur 2 unverregneten Tagen mit mäßigem Wind. Have Fun ;-)


Dienstag, 26. November 2013

"So grade me up when it`s all over..."

Unfreiwillige Verlängerung mit Turbulenzen. So oder ähnlich könnte man meine zusätzlichen 2 Tage auf Koh Phi Phi wohl nennen. Auch am Sonntag dem 24.11. konnte von normalem Fährverkehr noch nicht die Rede sein. "Ich will mehr Schiffsverkehr", jetzt weiß ich endlich was Grönemeyer damit besungen hat. Er muss mal in einer ähnliche Lage gewesen sein...

Ich jedenfalls kam vor Montag dem 25.11. nicht von der Insel. Nach Information durch die Airline Air Asia, mit der ich das Kombiticket mit Fähre-Bus-Flug über Phuket nach Bangkok gebucht habe, ging vorher auf der Route nichts. Also darauf einlassen und die zusätzliche Zeit soweit möglich genießen. Am späten Sonntagnachmittag wurde das Wetter spontan noch sehr schön und mein letzter Morgen am 25. war ebenfalls traumhaft. Praktisch eine kleine Wiedergutmachung für die Tage zuvor. 

Ganz kurzfristig bot sich also noch die Möglichkeit am Nachmittag des 25. eine Bootstour zur Nachbarinsel Phi Phi Leh zu unternehmen. Am bereits beschriebenen Traumstrand Maya Bay "The Beach" erlebte ich gerade zu romantische Bedingungen mit einer handvoll Longtailbooten. Nichts zu sehen von den normalerweise tausend Besuchern. Kaum Tagestourismus aufgrund der besonderen Wettersituation. Wunderbar!

Koh Phi Phi Don mit der Badebucht rechts und der Sturmgepeitschten Südseite links






















Montagnachmittag 25.11. 14:30 Uhr fuhr dann mit 2 Tagen Verspätung meine Fähre nach Phuket, anderthalb Stunden darauf droppte mich ein Minibus am Am Flughafen Phuket, wo ich nach 3,5 Stunden Wartezeit zum alten Don Muaeng Airport in Bangkok fliegen konnte. Glücklicherweise kam ich dort zu früh an, denn nur etwas über 3 Stunden darauf würde mein Flug nach Dubai vom neuen internationalen Flughafen Suvarnabhumi abgehen. Also schnell in der Schlange der prepaid Taxistände vordrängeln, nach dem Fernando Alonso unter den Fahrern fragen und hoffen von Staus auf der 45 minütigen Fahrt verschont zu bleiben. Alles war also mehr als knapp und bedurfte ein Wenig Gottvertrauen und Glück. 

Koh Phi Phi Leh, Maya Bay aus Kopter-Sicht





















Aber es gelang und ich konnte tatsächlich etwas weniger als 2 Stunden vor dem Flug mit Emirates über Dubai nach Düsseldorf einchecken. Etwas Stress gab es erstmals bei der Kontrolle des Handgepäcks mit meinen Insulinvorräten und den zwei Glukagonspritzen, die ich nicht bereit war dort zu entsorgen. 

Dann nochmal komisches langes Checken meiner Bordkarte am Gate. "Sir, we have to change ticket". "Why???". "Sir we like to grade you up on Business Class for Bangkok-Dubai, is that ok for you?" Wie sollte ich da dagegen sein ?

"So grade me up when it`s all over" kam mir da gleich in den Kopf. Lief ja auch ununterbrochen in den Strandbars... alles wurde also gut, ich genoss einen sonst unerschwinglichen Komfort auf den 7 Stunden nach Dubai, hatte ein 8 € Budweiser in der Raucherlounge bei den Scheichs und einen freien Platz neben mir auf den letzten 6.5 Sunden nach Düsseldorf. 

Nach 28 Stunden stiefelte ich mit vollständigem Gepäck wohlbehalten aus dem Düsseldorfer Flughafen und genoss den Abholservice durch meine liebe Mutter.

Im Rückblick bleibt eine Reise mit vielen neuen Eindrücken, fantastischen Landschaften, historischen Orten und nicht zuletzt den Meschen, die ich unterwegs kennen lernen durfte. Ich werde euch in Erinnerung behalten.

Dank an: Reamond (Canada), Marten (Schweden), Monika+Monika, Marek, Krzysztof (Polen), Catherine, Remi, Silvan (Frankreich), Peter (Deutschland), Mark (USA), Heng (Kambodscha), Sara (Israel) und meine so nette Gastmutter in der Unterkunft "Yourhouse" Chiang Mai (Thailand)







Samstag, 23. November 2013

Stormfront

Sturm auf Phi Phi Island - nachdem ich ja schon ziemlich Pech mit drei Tagen Regen auf der Trauminsel gehabt habe ist jetzt der Supergau eingetreten. Sturm, keiner kann die Insel verlassen, sämtliche Fährverkehr ist eingestellt und die Fähre aus Phuket heute Morgen musste umkehren, weil sie beinahe gesunken wäre. Die Fähre von der anderen Seite aus Krabi ist gesunken. 2 Menschen werden vermisst. Ich würde heute Nacht um 1:55 Uhr nach Hause fliegen und werde den Flug definitiv verpassen. Schöne Scheisse !!! 


Alle hier hoffen darauf, dass morgen der Fährverkehr wieder aufgenommen wird aber das ist ungewiss. Meine Fluggesellschaft Air Asia, mit der ich heute von Phuket nach Bangkok geflogen wäre rief mich an, um eine Alternative an zu bieten. Deren Aussage nach fährt hier morgen noch nichts ab. Ich soll am Montag dem 25. fliegen. Bis heute 21:00 muss ich meine Umbuchung für den Heimflug Bangkok-Düsseldorf entschieden haben. Glücksspiel !!!




Freitag, 22. November 2013

Die Russen kommen oder...ich muss mal Phi Phi


Am 19. November begann ein weiterer Abschnitt meiner Reise. Phi Phi Island in der Andamanensee Südthailand steht auf dem Programm. In einer Kombination aus Flug, Bus und Fähre war die Anreise etwas zäh, gelang aber ohne Zwischenfälle. Die Backpacker Trauminsel nahe des weltberühmten Strandes 'Maya Bay' aus dem Film The Beach, war 2004 auch schwer vom Tsunami erwischt worden. Man sagt, dass es seiner Zeit die Chance war Sünden in der Bebauung und Infrastruktur nicht zu wiederholen. 2006 war ich erstmals hier und fand es nett und übersichtlich.
Reinhard Mey



2009 beim zweiten Mal war es schon mehr als vor der Welle und heute....??? Unfasslich! Die Zahl der Unterkünfte hat sich mehr als verzwanzigfacht. Die ganze Insel ist eine Baustelle. Wo noch nichts steht liegt Müll und stellenweise läuft die Kloake offen durch die Gassen, während nebenan die Leute in den unzähligen Restaurants und Bars sitzen. Der neue russische und chinesische Mittelstand scheint das Eiland für sich entdeckt zu haben. Beiden gemein ist, dass sie immer in großen Rudeln auftreten. Zur Full Moon Party nach Koh Phangan braucht man nicht mehr zu fahren. Nahezu das gleiche spielt sich hier jeden Abend am Strand ab, mit sogar besseren Fire Shows. Das ist mal etwas positives, will ja nicht alles verdammen...
So nett kann es bei Sonne sein



Ursprünglich hatte ich gehofft, euch mit atemberaubenden Luftbildern von Inseln und Stränden versorgen zu können, aber nun ist passiert, wo mit ich so gar nicht gerechnet hatte. Das Wetter macht einen Strich durch die Rechnung. Am Tag der Ankunft auf Koh Phi Phi habe ich noch den ganzen Nachmittag bei fantastischem Sonnenschein und blauem Himmel am Strand gesessen. Alle fotografischen Aktivitäten zurück gestellt, weil ich ja genug Zeit habe....dachte ich! Meine ganztägige Bootstour am folgenden Tag fand bei matschigem Himmel und Nieselregen statt. Die nächsten beiden Tage waren komplett verregnet. Something wrong in paradise ! Da machste nix, schon gar nicht das Fluggerät auspacken, Ausnahme für eine kurze Sequenz am Strand bei der abendlichen Party. Kleiner Zeitkorridor ohne Regen. Das hatte ich mir alles doch ganz anders vorgestellt.


Maya Bay "The Beach" mit gefühlten 5000 Besuchern trotz des Regens





















Monkey Beach, ganz schön aggro die Kleinen Vieher
























Feuer Show und Strandparty am Strand bei "SLINKY" (Luftbild)









Montag, 18. November 2013

Loi Krathong

Chiang Mai gefällt mir richtig gut. Die Traveller Szene ist angenehm, das Angebot an Lokalen riesig und die Preise günstig. Ein Indikator dafür ist immer der Bierpreis. Während in Bangkok Sukhumvit das kleine 0,3 L Bier 100 Bath kostete gibt es hier das große 0,56 L für 90 Bath = 2.20 €. Das Kloster Doi Suthep liegt oberhalb von Chiang Mai 400 m höher in den Bergen und verspricht einen schönen Blick über die Stadt. Also Moped und Bärbel geschnappt und das Heiligtum an gesteuert. Leider habe ich mich dabei ziemlich verfranst. Wer meint Unna wäre schlimm mit seinen Einbahnstraßer, der schaue sich das hier bitte an.


Spass muss sein

























Eine 11 km lange Bergstrecke schlängelt sich hier mit gutem Asphalt 400 Hm hin auf. Das wäre sogar was zum Rennrad fahren. 2 Typen auf passablen Maschinen ächtzen in kleinem Gang hier hoch. Neid, wenn da nicht der dramatische Formverlust wäre. Da heute großes Volksfest "Loi Krathong" ist, hat sich wohl halb Thailand zu diesem Kloster auf gemacht. Es ist wahnsinnig voll um nicht zu sagen grausam. Da bleibt etwas vom Zauber dieses Ortes auf der Strecke.

Hunderte von schwimmenden Lichtern

























Um in kein Fettnäpfchen zu treten versuche ich wieder von offizieller Stelle eine Genehmigung zum Start zu bekommen. Es sieht erst ganz gut aus aber schließlich wird ablehnend beschieden. Der vielen Menschen wegen. Doch gerade dies wäre nicht das Problem gewesen, denn der Plan war lediglich außerhalb des Klosterbereichs zu fliegen und die balkonartige Lage des Doi Suthep über Chiang Mai dar zu stellen. Irgendwie hat man mich da entweder nicht richtig verstanden oder man war zu unsicher, wie Bärbel ein zu schätzen ist. Zu einem anderen Zeitpunkt gerne..., morgen bin ich ja wieder weg. Ok, nächstes Mal.

Laternenstart






Weshalb war ich doch noch gleich nach Chiang Mai gekommen, ach ja - Loi Krathong, Lichterfest bei Vollmond am 17.11. und der gigantische Massenstart der fliegenden Laternen. Um für den Abend zu planen wann am besten wo zu sein spreche ich mit meiner netten Guesthouse-Betreiberin und die sagt: "Christian, sorry for you. That was at University yesterday. Sorry, you should have asked me before!" Yesterday? Gestern? Ich fasse es nicht, die Studenten konnten es wohl nicht abwarten. Schluck, schei..e ! So isses eben, bleibt trotzdem eine riesen Fest entlang des Flusses mit unzähligen kleiner, brennender Flösschen als Danksagung. Nicht zu vergessen die unglaubliche Menge an Laternen, die den Himmel wie zusätzliche Sterne erleuchten und aufsteigen. Die Stimmung ist genial, relaxt und friedlich. 

Der Himmel voller Lichter, großartig !

Samstag, 16. November 2013

Mae Sa Wasserfall

Nach früher Bettruhe war ich heute bereits kurz nach 7 Uhr auf einem gemieteten Moped zum 24 km entfernten Mae Sa Wasserfall unterwegs um eventuell am selbigen ein paar Flugaufnahmen zu machen. Der frühe Start hat sich gelohnt, denn als ich nach ca. einer Stunde dort eintraf war ich ganz allein an dem sehenswerten Kaskaden. 10 an der Zahl gibt es dort. Meine Rennmaschine hat natürlich nicht zufällig die Nummer des ehemaligen Superbike Weltmeisters Valentino Rossi "46", das verpflichtet zu zügiger Fahrt ;-)


















Die Fliegerei gestaltet sich allerdings schwierig und ich habe länger überlegt, ob ich es mir zu traue unter tropischen Bäumen mit viel herunter hängenden Lianen zu fliegen. Dazu kam der Wassernebel an den Stufen des Falls, von dem ich nicht wusste, wie schnell er eventuell meine empfindliche Elektronik zur Strecke bringt. Um nicht unverrrichteter Dinge von Dannen zu ziehen habe ich es dann riskiert. 

Little Spider

























Beinahe übersehen hätte ich noch zwei gigantische Spinnennetze unweit des Weges in denen zwei handgroße, dünnbeinige Achtbeiner im Morgentau auf Beute lauerten. 

Klosterkinder















Als ich fertig war kamen auch passend die ersten Busse mit Koreanern an Board. Gute Planung. Anschließend wollte ich eigentlich ein nahes Elefantencamp besuchen, doch dieses entpuppte sich als Tourifalle in der die stolzen Tierchen zirkusmäßig vor geführt werden. Bin darauf hin auf blauen Dunst weiter in die Berge gefahren und kam nach einigen Kilometern an einem am Hang liegenden Kloster vorbei. Kurz entschlossen bog ich ab und fuhr bis in den Innenhof, wo Kinder tanzten und eine Festivität im Gange war. Volltreffer! Nach kurze Rücksprache mit dem Sprecher der Veranstaltung hatte ich Starterlaubnis für Bärbel und konnte losfliegen. Echt schön.

Start einer riesigen Heißluftladerne





















Da fliegt sie...